
|
|
Der Plot Im Jahre 1985, kurz vor Gorbatschovs Machtübernahme, stellt die sowjetische Marine ihr neuestes strategisches U-Boot einer überarbeiteten Typhoon Klasse fertig: Die "Roter Oktober" besitzt einen neuartigen Antrieb, der sie fast unhörbar für die amerikanischen Sonarketten im Atlantik macht. Damit stellt sie die ultimative Erstschlagswaffe dar. Unglücklicherweise hat die sowjetische Admiralität ihre Rechnung ohne den Wirt gemacht: Der Kapitän der RO, ein Lette namens Markus Ramius, hat in langer Vorarbeit den größten Teil seiner Offiziere auf seine Seite gebracht und beabsichtigt, zu den Amerikanern überzulaufen. Die Story wäre nicht halb so spannend, wenn es Ramius nicht in den Sinn gekommen wäre, seine Absichten seinem Großonkel, Großadmiral der roten Flotte, in einem Brief darzulegen. So läuft denn die halbe Rotflotte hinter dem U-Boot her um es zu versenken. Und es wäre kein amerikanisches Buch, wenn sich nicht ein heldenhafter junger Amerikaner finden würde, der Ramius Vorhaben erkennt und alles versucht, um ihm zu helfen. Fakten: JaRO war Clancys erster Bestseller. Verdientermaßen - baut Clancy doch geschickt einen komplexen Plot auf - intelligent und - erstmals in einem Thriller - technisch präzise ausskizziert. Clancy versteht etwas von U-Booten - und er liebt diese klaustrophobischen Röhren. Fazit: Lesen. Unbedingt. |
![]() |
Der Film Alec Baldwin bleibt als Ryan etwas blass, kommt aber dem Charakter in der Buchvorlage näher als dies Harrison Ford in den späteren beiden Verfilmungen tut. Dem Kritiker sei zugestanden, das es sich um ein reaktionäres Dokument des kalten Krieges handelt, aber der ist ja Gott sei Dank vorbei.
Die DVD
|
|
© rod andriz 1997 -
2002. |