| GNADENLOS Ein junger Soldat, Ex-Seal, verfällt nach dem Unfalltod seiner Frau in Agonie. Nur die Bekanntschaft mit einer jungen Drogenabhängigen gibt ihm wieder ein Ziel: Einen Privatkrieg. Bei dem Versuch, die Zuhälter und Dealer seiner neuen Freundin aufzuspüren, kommt diese ums Leben. Wieder scheint der Zerfall, unterstützt von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen, den jungen John Kelly aufzufressen. Bis sich dieser schließlich entschließt, aufzuräumen. Kurzkritik: Was wie eine seichte Rambo-Story klingt, ist keine. Hin- und hergerissen zwischen Verzweiflung, Selbstanklage und Hoffnungslosigkeit tut ein Mann das, was er am besten kann - er bringt seine Feinde um. Die Geschichte spielt zur Zeit der letzten Phasedes Vietnamkrieges (ca. 1972/73) und schwankt zwischen Zustimmung und Ablehnung der Selbstjustiz, wobei sie wohl mehr zu ersterem tendiert. Ein gutes Buch, in dem der damals noch sehr junge Ryan sogar zwei Sätze sagen darf - als Sohn des gegen Kelly ermittelnden Inspektors. |
